Porridge-im-Winter(c)monika-grabkowska-325047 - Eine weiße Schüssel mit Porridge, darauf sind Kiwis, Orangen und Cashewnüsse - © Unsplash monika-grabkowska-325047

Haferbrei Revival - Warum Porridge wieder beliebt ist

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Julia Kantner

Ideenhaberin, Bloggerin und neugierige Nase. Julia bloggt seit 2015 für Joya über alles, was das Leben schöner macht.

Klebriger Haferschleim hat sich von einer unliebsamen Kindheitserinnerung zum angesagten Frühstücksgericht gemausert. In verschiedenen Variationen steht er als „Oatmeal“ oder „Porridge“ in den Speisekarten. Besonders verträglich und gesund wird er angepriesen. Aber wie hat sich Brei von der billigen Schonkost zum hippen Foodtrend entwickelt?

Warum wir wieder Brei essen

Haferflocken, Wasser und Milch - diese Zutaten klingen nicht besonders aufregend. Nicht umsonst ist „Doing Porridge“ im Englischen eine Redewendung für einen Aufenthalt im Gefängnis. Dennoch geht es längst nicht mehr um fade Grütze, denn heutzutage erlangt das klassische Oatmeal durch frische Zutaten und besondere Gewürzen den nächsten Level.

Im Gegensatz zu Overnight-Oats wird Porridge gekocht und warm gegessen. Das soll besser verträglich für den Magen sein. Vor allem Haferkleie als Basis hält Cholesterinwerte und Blutzuckerspiegel im Zaum. Als Gegenpol zum üppigen Frühstücksbuffet kannst du mit Porridge Kalorien sparen und bleibst länger satt. Proteine, Ballaststoffe und Vitamine gibt es mit dazu.

Für viele, die unter Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, kann der selbst gemachte Brei eine Alternative sein. Quinoa oder Buchweizen eignen sich für glutenfreie Ernährung. Ersetzt du Milch durch pflanzliche Alternativen lässt sich Porridge auch laktosefrei und vegan genießen.

Welche Grundzutaten brauche ich für Porridge?

Die Basis für den englischen Klassiker sind Haferflocken. Das ist nicht in Stein gemeißelt, denn jeder Foodtrend bietet Raum für Innovation und Neuinterpretation. Folgende Getreidesorten eignen für selbst gemachten Frühstücksbrei:

  • Haferkleie
  • Dinkelflocken
  • Buchweizen
  • Hirse
  • Amaranth
  • Gries (Polenta oder Dinkel)
  • Quinoa

Zum Getreide brauchst Du etwa dieselbe Menge an Flüssigkeit. Die ideale Konsistenz entsteht wenn Du zur Hälfte Wasser und zur Hälfte Milchalternative verwendest. Dazu eignen sich Sojadrinks genauso wie Drinks auf Nuss- Reis- oder Getreidebasis.

Hirseporridge mit Pflaumen

Wie bringe ich Abwechslung in meinen Frühstücksbrei?

Porridge ist ein dankbares Gericht, es lässt sich mit den unterschiedlichsten Zutaten kombinieren. Klassisch sind verschiedene Obstsorten, wie Äpfel, Birnen, Bananen oder Beeren. Wer es ausgefallen und tropisch mag, kann es mit Kiwis, Mango oder Passionsfrucht versuchen.

Es muss nicht immer fruchtig und süß sein. Porridge stammt aus Schottland, wo er ebenso als pikante Beilage serviert wird. Die Kombination mit Pilzen, Lauch, Zucchini, Karotten oder Kürbis ergibt eine schmackhafte Alternative zu Risotto. Frische Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Schnittlauch oder Thymian verleihen zusätzlichen Pepp.

Was darf im Oatmeal nicht fehlen?

Hast Du Dich für die Basis und weitere Zutaten entschieden, kannst Du dem warmen Frühstück noch zusätzlichen Geschmack verleihen, indem Du es durch Gewürze und Toppings ergänzt oder süßt. Ein Löffel Joghurtalternative kurbelt die Verdauung zusätzlich an:

Gewürze

  • Kakao
  • Zimt
  • Kokos
  • Vanillemark
  • Acai- oder Matcha-Pulver

Toppings

  • Chia- oder Leinsamen
  • Nüsse (Cashews, Mandeln, Wal- oder Haselnüsse)
  • Pinien- oder Sonnenblumenkerne
  • Joghurtalternative
  • Rosinen, Cranberries

Sweetener

  • Honig
  • Löwenzahn-, Reis- oder Ahornsirup
  • Agaven- oder Apfeldicksaft

In drei Schritten Porridge zubereiten

  1. 1/2 Tasse Haferflocken (oder anderes Getreide) mit ½ Tasse Wasser und einer ½ Tasse Joya-Drink deiner Wahl in einem Kochtopf vermischen. Eine Prise Salz hinzufügen und alles zum Kochen bringen.
  2. Während der Haferbrei dahin köchelt die weiteren Zutaten vorbereiten. (Obst waschen/schälen)
  3. Den Topf vom Herd nehmen, sobald aus den Flüssigkeiten und dem Getreide eine breiige Masse entstanden ist. Obst und Gewürze (z.B. Kakao) hinzufügen und vorsichtig umrühren. Zum Schluss nach Belieben süßen und mit den Toppings Deiner Wahl bestreuen.

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