Balance beim Essen - 2 Hände auf hellem Hintergrund, eine hält einen Apfel, die andere ein Donut mit rosa Zuckerglasur

It’s all about the balance - auch beim Essen!

Das Leben ist ein Balanceakt und wir sind die Zirkusartisten, die Tag für Tag den Seiltanz wagen und versuchen, die richtige Mitte zu finden. Ängste, Stress, aber auch eine falsche Ernährung verhindern dabei häufig ein Leben im Gleichgewicht. Worauf wir alle achten können, um das Kunststück der Ausgewogenheit auch am Teller zu meistern, zeigen wir dir hier:

Extreme als Sackgasse

Noch nie wurde über Ernährung so viel gesprochen, philosophiert und diskutiert wie heute. Essen ist für manche zu einer Art Religion geworden. Verbote hier, Verzichte da – dabei sollte sich niemand vor gutem Essen, vor Getreide, Obst oder Gemüse fürchten. Entscheidend ist viel mehr, dass wir auf die Qualität unserer pflanzenbasierten Lebensmittel Wert legen und darauf achten, was in unserem Mund verschwindet. Das drastische Reduzieren von Kohlenhydraten, Essen wie in der Steinzeit oder der gänzliche Verzicht auf Gekochtes kann für manche zielführend sein, für viele aber auch einfach überfordernd. Schnell läuft man Gefahr, auf eine Seite des Seils zu kippen und die Balance zu verlieren. Eine vollwertige und ausgewogene pflanzliche Ernährung nach den Farben des Regenbogens ist hingegen nicht nur reich an Vitaminen und Mineralstoffen, sondern auch reich an Genuss. Von allem etwas, von nichts zu viel.

Den eigenen Instinkten vertrauen

Hier gelangen wir schnell zu einem Bereich, der gerade in jüngster Zeit viel Aufmerksamkeit erhält: Intuitives Essen. Dabei geht es darum, wieder mehr auf unser Bauchgefühl zu vertrauen und achtsam mit den Bedürfnissen sowie Signalen unseres Körpers umzugehen. Insgeheim wissen wir alle, was gut für uns ist – wir müssen nur wieder lernen bewusst wahrzunehmen, wann wir wirklich Hunger haben, welche Nahrungsmittel uns ein gutes Gefühl geben und wann sich eine angenehme Sättigung bemerkbar macht. Übergeben wir wieder mehr unserem Körper das Kommando. Die gesunde Balance aus nährstoffreichen Mahlzeiten und Soulfood, das einfach nur glücklich macht, wird sich so von ganz alleine einstellen.

Man darf sich auch was gönnen

Das Konzept des rigiden Kalorienzählens hält sich zwar hartnäckig, ist aber aus Sicht der Wissenschaft längst überholt. Entscheidend für eine Gewichtszu- oder -abnahme sei weniger die Kalorienzufuhr per se und viel mehr die Qualität der Lebensmittel (Quelle). Meist sind es zudem selbst auferlegte Verbote, die den Reiz bestimmter Speisen nur noch größer machen und das Verlangen danach anwachsen lässt. Du hast Gusto nach etwas Süßem? Dann greif zu! Auch ein Körper im Einklang wird sich von Zeit zu Zeit nach solchen Leckereien sehnen, aber eben nicht rund um die Uhr. Wie wäre es zum Beispiel mit diesen zuckerreduzierten Brownies für den süßen Genuss ganz ohne Reue oder auch mal einem Stück Heidelbeer Cheesecake als Futter für die Seele? Beim Naschen gilt einmal mehr: Die Menge ist entscheidend.

Balance in Sachen Ernährung ist schließlich ein großer Begriff und umfasst nicht nur, zu solchen Lebensmitteln zu greifen, die sorgfältig hergestellt wurden, reich an Nährstoffen und schlichtweg gut für uns sind, sondern auch ein gesundes Maß zu finden. Für ein Leben im Gleichgewicht – auch außerhalb der Zirkusmanege!

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