5-alternative-arten-zu-fasten - Eine Frau sitzt auf einer Schaukel und schaut auf einen See und Berge - © Shutterstock

5 alternative Arten zu Fasten

Die Fastenzeit für viele der Anlass, mehr auf die Gesundheit zu achten. Hauptsächlich konzentrieren wir uns aufs Essen und verzichten auf Zucker, Alkohol oder Fleisch. Du kannst die Fastenzeit aber auch zum Anlass nehmen, in anderen Bereich bewusst zu verzichten.

Frühling ist Fastenzeit

Viele haben zum Frühlingsbeginn das Bedürfnis nach einem „Reset“, einem innerlichen Frühjahrsputz um den Winter hinter sich zu lassen. Fasten kann viele positive Auswirkungen haben.

  • Ballast loswerden: Ob es ein paar Kilos sind, die im Winter dazugekommen sind, oder emotionaler Ballast wie Stress. Wir haben das Bedürfnis, Überflüssiges loszuwerden und uns buchstäblich leichter zu fühlen.
  • Energiespeicher aufladen: Die dunkle Jahreszeit kann ganz schön Kräfte zehrend sein. Ist der Winter endlich vorbei, schlägt oft noch eine Erkältung zu. Um deine Speicher wieder aufzufüllen, hilft es, eine bewusste Pause einzulegen. Dabei kann Fasten helfen.
  • Nach innen schauen: Wenn du das Bedürfnis nach Fasten verspürst, signalisiert dir dein Körper, dass er Aufmerksamkeit möchte. Gerade zum Jahreswechsel ist der Alltagsstress oft besonders groß und wir vergessen darauf, auf uns zu achten. Eine Fastenphase kann ein guter Anlass sein.
  • Klarheit schaffen: Täglich prasseln so viele Eindrücke auf uns herein, so viele Aufgaben sollen erledigt, mit so vielen Menschen interagiert werden. Ist dir das auch manchmal zu viel? Fasten bedeutet bewusstes Reduzieren. Überlege, in welchem Bereich es für dich am meisten Sinn ergibt.

Wir haben fünf Vorschläge für alternatives Fasten gesammelt:

Digital Detox

Ein Schlagwort, das man immer häufiger hört, ist Digital Detox. Gemeint ist damit das bewusste offline gehen und mehr im Moment zu leben. Verzichte für eine Zeit lang auf Soziale Netzwerke, ständiges Messaging und permanente Erreichbarkeit. Für den Start reicht es schon, das Smartphone ab einer bestimmten Tageszeit auszuschalten. Lass deine Familie und Freunde davon wissen. Du wirst schnell merken, wie viel Zeit zu gewinnst und dass dich wirklich wichtige Nachrichten trotzdem erreichen werden.

Ohne Auto geht’s auch

Schreibe eine Zeit lang auf, wann und wofür du das Auto benutzt hast, und ersetzte so viele Wege wie möglich durch andere Verkehrsmittel. Ein gutes öffentliches Verkehrsnetz ist da natürlich Voraussetzung. Aber auch wenn es bei dir wenig Öffis gibt, findest du sicher Gelegenheiten, wo du aufs Fahrrad oder zu Fuß gehen ausweichen kannst.

Nichts kaufen

Auch Konsumverzicht kann ein Ziel in deiner persönlichen Fastenzeit sein. Wieviele der Dinge, die du in letzter Zeit gekauft hast, waren wirklich notwendig? Weltweit gibt es seit einigen Jahren sogar einen Aktionstag,den Kauf-nix-Tag,um das Nachdenken über das eigene Konsumverhalten anzuregen. Ziel ist ein bewussteres Kaufverhalten.

Kosmetik reduzieren

Nicht nur mit der Ernährung, auch mit Körperpflege halten wir uns gesund. Fasten soll nicht bedeuten, dass du aufhörst, dir die Zähne zu putzen ;) Aber vielleicht möchtest du etwas für deine Haut tun oder deinen Haaren eine Styling-Auszeit gönnen? Fasten kann für dich den Verzicht auf übermäßig viele Beautyprodukte bedeuten oder die Umstellung auf natürliche Pflegeprodukte und vegane Kosmetik. Im Artikel über Naturkosmetik findest du viele interessante Quellen, wenn du an deine Haut nur noch Wasser und Natur lassen willst.

Gemeint sind negative Gedanken. Für die meisten ist dies wohl die schwierigste Art zu fasten: Auf negative Gedanken, ständiges Sorgen Wälzen und Jammern zu verzichten. Das soll nicht heißen, die Augen vor Problemen zu verschließen, sondern sich nicht zu sehr davon beeinflussen zu lassen. Du könntest dir zum Beispiel ein Mantra, das du dir vorsagst, wenn du dich zu sehr in negativen Gedanken verlierst. Du bist spät dran und dein Hund hat gerade auf den Teppich gemacht? „Ich habe alles im Griff“ oder „Ruhe und Gelassenheit“ können dich aus der Ärger-Spirale holen. Probier es einfach mit einem persönlichen Wort oder Spruch aus!

Erzähl uns von deinen Fasten-Erfahrungen in den Kommentaren!