Sojapflanze - Verschiedene Pflanzen in einem Trog - © Shutterstock

Soy made in Europe

Warum wir ausschließlich Soja aus Österreich und der EU verwenden<br /> Ein erfolgreicher Anbau der Sojabohne setzt das richtige Klima voraus – Österreich befindet sich mit seinem nicht zu heißen und nicht zu kalten Klima am nördlichsten Rand der Anbauländer Europas und hat beim Sojaanbau in den letzten Jahren ordentlich zugelegt. Auch in anderen EU Ländern wie Frankreich entwickelt sich der gentechnikfreie Sojaanbau weiter.

Die wichtigsten Anbauländer für Soja sind übrigens

  • die USA
  • Brasilien
  • Argentinien

Sie sorgen für 80% der weltweiten Produktion. Somit liegen rund 3/4 der weltweiten Anbaufläche von Soja auf dem amerikanischen Kontinent. Das Problem ist, dass dort größtenteils gentechnisch veränderte Sojabohnen angebaut werden, die somit für unsere Joya Produkte unbrauchbar sind. Von der Frage der viel zu langen Transportwege einmal abgesehen.

Die riesigen Sojafelder Südamerikas tragen zum schlechten Image bei, dass der Sojabohne leider immer noch anhaftet. Der allergrößte Teil des so angebauten Sojas landet aber in der Tierfütterung. Für Drinks, Jogurtalternativen, Tofu und andere Sojaprodukte wird bei Joya nur Soja aus der EU verarbeitet, wo der Anbau von gentechnisch verändertem Soja verboten ist.

Klein, aber fein – der österreichische Sojamarkt

Im Jahr 2016 wurden rund 150.000 Tonnen Soja in Österreich geerntet. Mit dieser Menge sind wir zwar winzig im Vergleich mit Ländern wie den USA oder China, aber innerhalb der EU sind wir das viertbedeutendste Anbauland. Auch Frankreich oder Italien sind Sojaproduzenten.

Da ein Bauer alleine nicht unseren hohen Bedarf an Sojabohnen decken könnte, vertrauen wir auf die Partnerschaft mit verschiedenen, ausgesuchten Vertragslandwirten. Diese garantieren, dass ausschließlich gentechnikfreie Sojabohnen bei uns landen, die als Basis für unsere Produkte eingesetzt werden.

Im Jahr 2016 wurden rund 150.000 Tonnen Soja in Österreich geerntet.

Soja aus Frankreich – unsere zweite Quelle

Bei Joya verarbeiten wir sorgfältig ausgewählte Sojabohnen aus Österreich und Frankreich. Wir setzen bei allen Lieferanten auf nachhaltige Partnerschaften, hervorragende Qualität und auf die Gentechnikfreiheit der Bohnen. Denn in eine Joya Packung kommen nur hochwertige pflanzliche Lebensmittel, die einfach gut schmecken! Wir stehen außerdem im ständigen Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden und entwickeln unsere Produkte ständig weiter.

Was man über die Sojapflanze wissen muss

Die Sojabohne ist eine Kurztagspflanze, das bedeutet, sie braucht kurze Tage bzw. lange Nächte um zu blühen. Deshalb ist ein Anbau im Norden Europas schwierig, weil hier die Tage schon zu lang sind, wenn die Temperaturen eine Höhe erreicht haben, die eine Aussaat möglich macht.

DIY Sojaanbau ;)

Noch eine Eigenschaft macht die Sojapflanze zu etwas ganz Besonderem: Wie andere Hülsenfrüchte auch kann sie in Symbiose mit Bodenbakterien Stickstoff aus der Luft binden. Mit Hilfe der sogenannten Knöllchenbaktieren bildet sie also ihren Dünger selbst. Sie wächst auch bei uns von ganz alleine und das einjährig. Sie wird im Frühjahr angebaut und im Herbst geerntet, im nächsten Jahr werden die Sojasamen dann wieder neu ausgesät.

Hinweis:
Dieser Artikel wurde im Oktober 2017 um neue Informationen zum Soja für die Joya-Produkte ergänzt. Seit Herbst 2017 verwenden wir zusätzlich zu den Sojabohnen aus Österreich auch sorgfältig ausgewählte Sojabohnen von Vertragsbauern aus Frankreich. Auch diese sind wie gewohnt gentechnikfrei, erfüllen hohe Qualitätsstandards und garantieren den besten Geschmack für unsere Produkte.

Quellen:
https://ooe.lko.at/sojabohne-mit-donau-soja-auf-erfolgsspur+2500+2539320
http://science.orf.at/stories/2782756

Inspiration